Steter Tropfen höhlt den Stein

Erfolgreiches An- oder Abtrainieren einer Gewohnheit kann bewusst herbeigeführt werden über einen bestimmten Zeitraum, der sogar in wissenschaftlichen Studien zeitmässig eingegrenzt wurde.

 Artikel   November 30, 2021

Steter Tropfen höhlt den Stein

Oder wie die 21 Tage Regel helfen kann neue Gewohnheiten zu etablieren. Oder doch 40 Tage nach Miskarim Norbekov? Oder waren es nicht 66 Tage, wie es englische Wissenschaftler heraus gefunden haben?

Ich werde hier keinen Abriss geben, wie das funktionieren soll. Denn was wir aus unserem bisherigen Leben wohl alle wissen, Gewohnheiten entstehen durch ständige Wiederholung einer bestimmten Verhaltensweise. Seien es gute, oder seien es schlechte Gewohnheiten. Rauchen wird erst zur schlechten Gewohnheit und möglicherweise gesundheitsschädigend, wenn man es jeden Tag unkontrolliert des Öfteren macht. Auch das Trinken von Alkohol fällt in diese Sparte und vielleicht auch das Essen von zuckerhaltigen Speisen.

Man kann sich aber auch sogenannte gute Eigenschaften angewöhnen, wenn man sie oft praktiziert, wie z.B. kalt duschen. Was soll das bringen? Naja, man wacht garantiert auf, wenn man unter der Dusche steht und tut nebenbei etwas Gutes für sein Immunsystem. Man "härtet sich ab", würde der ein oder andere sagen. Man besiegt auf jeden Fall den inneren Schweinehund, der nebenbei auch noch ein Warmduscher ist.

Aber hier soll es nicht um Warmduschen, Kaltduschen oder Gewohnheiten verändern für eine bestimmte Erfolgsgeschichte gehen. Auch wenn das Ende des Jahres 2021 näher rückt und wieder viele Leute meinen, sich gute Neujahrs Vorsätze vorzunehmen. Um was geht´s also?

Wenn es doch eine Tatsache ist, dass die Wiederholung über einen gewissen Zeitraum gute Gewohnheiten verfestigen kann, dann kann es auch schlechte Gewohnheiten manifestieren. Gewohnheit ist etwas, an das man sich gewöhnt hat. Egal wie Scheisse es ist. An was gewöhnen sich die meisten Menschen in dieser Zeit? An das Tragen von Masken. Keine Faschingsmasken, sondern Staubschutzmasken. Masken, die aussehen wie Kaffeefilter mit Gummibändern dran. Masken, die eigentlich unter das Arbeitsschutzgesetz fallen. In welchem Maße, kann jeder selbst nachforschen. Einfach mal in die Suchmaschinen eingeben. 

Aber darum geht es nicht. Es geht darum, dass sich viele schon an eine "Ausnahmesituation" gewöhnt haben, weil sie oft und lange genug wiederholt wurde. Es wird sich daran auch gewöhnt, immer mal wieder einen Lockdown zu haben. Es wird sich daran gewöhnt, ab und zu in Quarantäne zu müssen. Es wird sich daran gewöhnt, sich testen zu lassen. Egal, was da gefunden wird. Die Leuts werden sich wahrscheinlich auch an die Impfung gewöhnen und daran sie erst jedes halbe Jahr zu bekommen, dann alle drei Monate. Und weil das immer wiederholt wird und lange, also über 21, über 40 und sogar über 66 Tage so läuft, schleift sich diese Wiederholung ein und verfestigt sich im Unterbewusstsein. Somit wird es zur Normalität und jeder, der da nicht mitmacht, ist ein Abnormaler. Der wird als nicht normal gesehen und somit "unbewusst" abgelehnt. Diese Ablehnung wird sich in irgendeiner Weise ausleben. Wie, das können wir jetzt schon feststellen. Und das ist wohl erst der Anfang.

Also wehret den Anfängen! Eine Gewohnheit kann durch eine andere Gewohnheit ersetzt werden. Lasst es die richtigen Gewohnheiten werden und verfallt nicht in die falschen! Denn diese können erst geändert werden, wenn derjenige sie bemerkt und bewusst verändern will!

Foto von Anna Shvets von Pexels

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