Lyrics, Poetry, Musik, Illustration und Alltägliches in virtueller Satire

Virtual Reality und andere Kaspereien


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Momentan ist der Hype um VR, wie Virtual Reality kurz genannt wird, sehr groß. Es stellt neue Anforderungen an Design und Benutzerführung. Es wird die Art, wie wir mit Programmen und künstlicher Intelligenz umgehen, revolutionieren.

Und hier sind schon fast alle Drecksargumente auf einmal abgefrühstückt. Der Computer ist ein Werkzeug. Er soll machen was ich will und ich will mich nicht auf die Möglichkeiten eines Computers beschränken. Er kann für mich sowenig essen, wie er für mich auf´s Klo gehen kann. Die Realität ist nur mit allen Sinnen tatsächlich erfahrbar und die kann mir eine künstliche Welt nicht geben. Körperlich, geistig, seelisch.

Gefährlich wird es, wenn dem HIrn Eindrücke gegeben werden, die es nicht mehr als real oder fake erkennen kann, weil auch hier scheinbar "Programme" ablaufen. Man erschrickt, man bekommt Beklemmung, Höhenangst, Balanceschwierigkeiten, obwohl scheinbar keine echte Gefahr besteht. Dies muss man sich aber immer bewußt vor Augen halten, denn sonst kann man sich Schaden zufügen. Seelischen Schaden.

Um meine vorher schon bestehende Meinung zu bestätigen, habe ich die Shose ausprobiert. Es kann Spaß machen, aber langweilt mich nach ca. 15 Minuten dermaßen, dass ich erstmal einen fahren lassen muss. Natural, weißt - aber Details gibt´s keine!

Virtuell macht man schnell den Verstand zu groß, das Hemd zur Hos und die Yacht zum Floß. In der Masse keine Klasse, Quantität die zählt, Qualität vergeht, was das Ego stählt.

In diesem Sinne, geht mir das vorbei an der Kimme!